DER HYDRAULISCHE ABGLEICH

Heizkörper in einer Heizungsanlage, die weit von der Heizungspumpe entfernt liegen, werden ohne hydraulischen Abgleich nicht mit genügend warmen Wasser versorgt. Andere, die sehr nah liegen, werden hingegen überversorgt. Das kostet nicht nur wertvolle Energie und treibt die Heizkostenabrechnung in die Höhe, sondern beeinflusst auch die Wohnqualität. Unter hydraulischem Abgleich versteht man eine optimale Wasserverteilung im Heizungssystem, indem z.B. über voreingestellte Thermostatventile der notwendige Volumenstrom über den Heizkörper gewährleistet wird. Mit Hilfe des hydraulischen Abgleichs werden deshalb alle Komponenten, wie Heizkörper, Thermostatventile, Pumpen und Rohre, aufeinander abgestimmt und abgeglichen.
Umwälzpumpen, Armaturen und Rohrleitungen sind durch Berechnung so aufeinander abzustimmen, dass auch bei den zu erwartenden wechselnden Betriebsbedingungen eine ausreichende Wassermengenverteilung sichergestellt ist.
Die zulässigen Geräuschpegel 30 db(A) dürfen nicht überschritten werden. Ist z.B. bei Schwachlastbetrieb ein übermäßiger Differenzdruck zu erwarten, so sind differenzdruckregelnde Einrichtungen vorzusehen.

Vorteile:

• Energieeinsparung
• Optimale Raumtemperaturen
• Guter Systemwirkungsgrad (optimaler Brennwertnutzen)
• Keine Fließgeräusche
• Ideale Regelfähigkeit des Systems

Hydraulischer Abgleich bedeutet maximaler Komfort bei minimalen Betriebskosten.



Ohne hydraulischem Abgleich



Mit hydraulischem Abgleich